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Securitate ist offline Securitate  
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Das Burns-O-Meter zeigt den Grad der Fahlheit an
57 Grad Fahlheit
Da diese Diskussion ohne einschlägige Beweise ggf. ohnehin offen ins Leere laufen wird, halte ich an dieser Stelle einfach mal fest, dass wir ohne gesicherte Aussagen des Autors/Produzenten an dieser Stelle von mindestens zwei verschiedenen Szenarien ausgehen müssen, von der eine als die Richtige angesehen werden muss.
Beitrag vom 07.04.2012 - 10:41
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Captain Blitz ist offline Captain Blitz  
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Vielleicht interpretiert ihr auch nur zuviel in das Hörspiel und ihr verfallt bald selber dem Wahnsinn. :D

@Securitate: Franjo hat u.a. eine Folge für Hellboy in Hörspielform gebracht, ansonsten kennt man ihn aus der freien Szene, ein Blick auf hoerspielprojekt.de dürfte Licht ins Dunkel bringen.

Was die technische Seite betrifft, so geht es auch in der Hinsicht in eine ganz andere Richtung, da die 7 vorerst die letzte Folge mit einer Beteiligung von Marcel Schweder war. Die 8 hat Sebastian Pobot untermalt und abgemischt, die 9 wird Musik von Dominik und Sebastian Pobot haben, abgemischt wird sie gerade von Björn Korthof.
Beitrag vom 09.04.2012 - 18:51
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DerHarry ist offline DerHarry  
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Zitat
Original geschrieben von Captain Blitz

Vielleicht interpretiert ihr auch nur zuviel in das Hörspiel und ihr verfallt bald selber dem Wahnsinn. :D




Ich verfallemit, sobald ich die Folge gehört habe!
Beitrag vom 09.04.2012 - 22:10
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Securitate ist offline Securitate  
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Das Burns-O-Meter zeigt den Grad der Fahlheit an
57 Grad Fahlheit
Die neuste Folge von MindNapping "Der schwarze Vogel" zeigt mal wieder, dass gut gemachte Hörspiele zwangsläufig nicht von langer Laufzeit sein müssen.

Ohne viel Schnick-Schnack wird über einem Zeitraum von 43 Minuten die Geschichte, die wie immer sehr realtitätsnah ist, erzählt und weist erneut die Serien-typische Wendung, die mal wieder von mir viel zu spät erkannt wurde, auf.

Einzig die schauspielerische Leistung von Klaus Dittmann hat mich ein bisschen gestört. Da diese aber nur ein Fünkchen in dem Hörspiel einnimmt, kann ich diesen Mangel gut ertragen.

Zusammenfassend habe ich mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt.
Beitrag vom 01.05.2012 - 11:16
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DerHarry ist offline DerHarry  
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So, ich schreibe nun auch mal wieder was. Ich hab jetzt Folge 7 zweimal gehört, fand die aber nicht so dolle.
Die Geschichte hat mich kaum berührt, und ich fand sie zum größten Teil nicht wirklich interessant. Hatte irgendwie gehofft, dass mehr dahintersteckt, als es letztlich der Fall war. Vom "handwerklichen" Standpunkt aus kann man allerdings nicht meckern, da passt alles.

Da ich offenbar eher auf die "geraden" Folgen anspringe (1, 3 und 5 haben mich auch nicht vom Hocker gerissen), blicke ich hoffnungsvoll auf die 8.
Beitrag vom 01.05.2012 - 22:03
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Captain Blitz ist offline Captain Blitz  
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Es muss auch Leute geben, denen die 7 nicht gefällt. :D Für mich ist sie bisher mit die beste.

Ich bin auf die Meinungen zur 8 und dann zur 9 gespannt, die ich als die bisher schrägste empfinde. David Lynch lässt grüßen!
Beitrag vom 10.05.2012 - 19:10
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DerHarry ist offline DerHarry  
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Die 8 wandert bei der Hunter-Bestellung mit in den Korb, bis zur Hörspiel-Arena hab ich sicherlich meine Meinung kundgetan!
Beitrag vom 10.05.2012 - 19:23
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RE:
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Zitat
Original geschrieben von DerHarry

Die 8 wandert bei der Hunter-Bestellung mit in den Korb, bis zur Hörspiel-Arena hab ich sicherlich meine Meinung kundgetan!



Da sieht man sich dann? :)

Evtl. kann man dort schon die 9 kaufen, wir arbeiten dran. Das müsste aber klappen, morgen ist sie im Presswerk und die brauchen dort bestimmt keinen Monat, um CDs zu pressen.
Beitrag vom 11.05.2012 - 01:43
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silverScythe ist offline silverScythe  
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Zitat
Original geschrieben von Securitate

Die neuste Folge von MindNapping "Der schwarze Vogel" zeigt mal wieder, dass gut gemachte Hörspiele zwangsläufig nicht von langer Laufzeit sein müssen.

Ohne viel Schnick-Schnack wird über einem Zeitraum von 43 Minuten die Geschichte, die wie immer sehr realtitätsnah ist, erzählt und weist erneut die Serien-typische Wendung, die mal wieder von mir viel zu spät erkannt wurde, auf.

Einzig die schauspielerische Leistung von Klaus Dittmann hat mich ein bisschen gestört. Da diese aber nur ein Fünkchen in dem Hörspiel einnimmt, kann ich diesen Mangel gut ertragen.

Zusammenfassend habe ich mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt.



Heute nachmittag haben Harry und ich uns diese Folge ebenfalls zu Gemüte geführt. Und ich habe mir seither sehr, sehr viele Formulierungen durch den Kopf gehen lassen, um das auszudrücken, was ich denke, ohne im Bezug auf die Produzenten ausfallend zu werden.

Sagen wir es so:
Wäre dieses Hörspiel vor ca. 6-10 Jahren erschienen, hätte mein Statement genauso geklungen wie das von Secu. Solide produziert, überraschende Wendung am Schluss, per se also gutes Skript.
Nun ist dieses Hörspiel aber nicht 6-10 Jahre alt.

Ab jetzt Spoiler:
Spoiler-Warnung (zum Lesen die Spoilerbox einmal mit der linken Maustaste anklicken)

Ein paar Jährchen früher als Franjo Franjkovic kam nämlich ein gewisser Marco Göllner auf exakt die gleiche Idee, nur war der Protagonist ein männlicher, das Motiv des Vogels fehlte, und die Geschichte war wesentlich gruseliger und stimmiger. Die ganze Hintergrundarbeit, die dafür geleistet wurde, legt Herr Göllner übrigens im Pandoras-Play-Forum vor:
Achtung, spoilernder Link

Ich möchte Herrn Franjkovic keineswegs unterstellen, er habe abgeschrieben. Vielleicht kennt er "Öffne die Tür" gar nicht. Vielleicht hatte er die Idee sogar schon vor Herrn Göllner.
Um in die Filmwelt zu greifen: Shutter Island (Was ja eigentlich ein Buch war) und Fight Club sind vermutlich ja auch nur das Ergebnis zweier Autoren, die eine ähnliche Idee hatten.

Nun reden wir hier aber nicht vom schier unübersichtlichen Film- bzw. Buchmarkt, sondern vom Hörspielmarkt. Ich traue Ihnen, Herrn Holtheuer, durchaus zu, dass Sie "Öffne die Tür" kennen. Dann als Produzent einer Thrillerserie eine derartig ähnliche Kopie einer bereits erschienenen und exzellent produzierten Geschichte herauszubringen, halte ich, distanziert gesprochen, für gewagt. Böse Zungen würden es "dreist" nennen. Wäre ich anstelle von Marco Göllner, ich wäre wütend. Glücklicherweise (oder leider?) bin ich das nicht, insofern überlasse ich ihm, was er davon hält. Ich persönlich finde es nicht okay. Unwissentlich kann das immer passieren, bei Büchern und Filmen sogar ziemlich häufig (Weil einfach die Märkte so riesig sind); aber hier kann von Unwissenheit bezüglich des anderen Hörspiels keine Rede sein.

Man kann das Rad nie neu erfinden. Man kann aber zumindest darauf achten, nicht eine bereits existierende Geschichte unter neuem Namen zu erzählen.
Vermutlich waren Sie der Überzeugung, die Unterschiede wären groß genug. Eine angreifbare Ansicht, meiner Meinung nach...



Trotzdem ist das Produktionsniveau wie immer solide und die Schauspieler machen einen guten Job. MindNapping habe ich sonst immer gerne gehört, nur dieses Mal eben ... nicht.


Silver
Beitrag vom 28.05.2012 - 21:09
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Aquarius ist offline Aquarius  
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Ich denke, Patrick Holtheuer wäre der erste, der zugibt, dass er "Öffne die Tür" kennt, denn er hat darüber auf seiner Kritikerseite sehr positiv geschrieben.

Zu allem anderen kann ich nichts sagen.
Beitrag vom 28.05.2012 - 22:10
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nihilyst ist offline nihilyst  
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Und selbst in "Öffne die Tür" war die Sache schon ein alter Hut -- was allerdings nichts daran ändert, dass es halbwegs gut umgesetzt war.

Den schwarzen Vogel habe ich noch nicht gehört; da mich die ersten vier Folgen aber nicht so sehr vom Hocker gerissen haben, werde ich wohl auch darauf verzichten.


Der Post wurde 3 mal editiert, zuletzt von nihilyst am 29.05.2012 - 16:25.
Beitrag vom 29.05.2012 - 16:23
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DerHarry ist offline DerHarry  
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HALBWEGS gut???

Perfekt!
Beitrag vom 29.05.2012 - 18:54
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DerHarry ist offline DerHarry  
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Ich konnte auf der Hörspiel-Arena die Folge 9, die offiziell erst am Freitag erscheint, erstehen.

Gefällt mir besser als die letzten beiden. Schöne Szenen, stimmungsvolle Musik, wie immer gute Sprecherleistungen.

Allerdings gibt es hier einen Wehrmutstropfen:
Ich hab die Folge jetzt dreimal gehört und immer noch nicht kapiert. Das ist mir nichtmal bei der theoretischen, nichtlinearen, relativistischen Quantenmechanik passiert!

Fall jemand beim Hören mehr kapiert hat, bin ich für Aufklärung sehr dankbar!
Beitrag vom 18.06.2012 - 19:58
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Captain Blitz ist offline Captain Blitz  
RE:
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Zitat
Original geschrieben von DerHarry

Ich konnte auf der Hörspiel-Arena die Folge 9, die offiziell erst am Freitag erscheint, erstehen.

Gefällt mir besser als die letzten beiden. Schöne Szenen, stimmungsvolle Musik, wie immer gute Sprecherleistungen.

Allerdings gibt es hier einen Wehrmutstropfen:
Ich hab die Folge jetzt dreimal gehört und immer noch nicht kapiert. Das ist mir nichtmal bei der theoretischen, nichtlinearen, relativistischen Quantenmechanik passiert!

Fall jemand beim Hören mehr kapiert hat, bin ich für Aufklärung sehr dankbar!



Was ist denn daran negativ? Noch nie einen Film von David Lynch gesehen?

Ich habe es halt auch mal auf die Spitze getrieben mit der Mehrfachhörbarkeit, so wird man unendlich lange etwas von einem Hörspiel haben können welche Produktion hat das schon zu bieten, da kriegst Du mal was für dein Geld geboten. Im Ernst, man kann das Hörspiel SEHR oft hören, man entdeckt immer wieder was Neues und Du kannst dir deine eigene Erklärung zurecht legen. Die Anleitung zum besseren Verständnis befindet sich aber tatsächlich im Hörspiel.

Jedenfalls soll das Hörspiel zum Nachdenken anregen und ich denke, dass es das wohl tut. Man muss ja nicht immer alles vorgekaut kriegen.

Spoiler-Warnung (zum Lesen die Spoilerbox einmal mit der linken Maustaste anklicken)
Und jetzt habe ich auch mal das was in den Spoilerboxen steht gelesen. Was die Statements zu Folge 8 betrifft, so weiß ich nicht was die Folge damit zu tun haben soll, dass ich "Open the Door" gehört habe. Ich habe fast jedes Hörspiel der letzten 15 Jahre gehört und geschrieben hat die 8 Franjo Franjkovic und nicht ich, ihn muss man da fragen. Das Rad erfindet keiner mehr neu, aber wenn man es mit schönen, neuen Radkappen verzieren kann, dann ist das doch okay und damit kann ich leben. Ähm, dreist? Herr Göllner wäre wütend? Ich habe nicht ein einziges Mal beim Lesen des Skripts an Marcos Hörspiel gedacht und außerdem ist das auch ein anderes Krankheitsbild. Das hat also nichts mit Unwissenheit zu tun, ich bin auch nicht hingegangen und habe gesagt "Du, Franjo, kopiere doch mal das Hörspiel von diesem Göllner da!", zumal ich mit Marco bereits zusammengearbeitet habe und das erneut plane. Da finde ich es eher dreist mir direkt sowas zu unterstellen, da es schlicht und ergreifend nicht stimmt. Ich kann dir sagen wie das ablief, ich habe Franjo gefragt ob er für mich schreibt, hat er gemacht, ich habe das Skript vertont, fertig. Da fiel nicht ein einziges Mal Marcos Name oder der Name seiner Produktion. Ich habe es auch gar nicht nötig andere Leute zu kopieren, zumal ich gar nicht weiß was ich davon haben sollte. Meint hier jemand ernsthaft, dass "Open the Door" ein Megaseller war? Und was bringt es, wenn man immer drauf achtet, dass man nicht irgendwie und irgendwo wen versehentlich kopiert? Dann sollten sich mal die ganzen Geisterjäger vom Acker machen und die neu aufkommenden "Metzelthriller" ebenfalls. Außerdem kann man auf sowas gar nicht achten, weil so gut wie jede Geschichte schon mal in der einen oder anderen Form erzählt wurde und selbst wenn es nicht passt, dann macht man es sich passend, so wie es hier gerade der Fall ist. Wie gesagt, ich kenne natürlich "Open the Door", ob Franjo die Story kennt weiß ich nicht, aber ich musste zu keinem Zeitpunkt daran denken, sonst hätte ich es Franjo auch gesagt, da ich ja vorab ein Exposé bekommen habe. Aber wenn man das halt unbedingt will, dass das abgekupfert ist, bitte. Finde ich unschön deinerseits, dass mir das unterstellt wird, aber damit muss ich wohl leben. Kann ich auch ganz gut, denn ich verstehe mich mit Marco wunderbar und er wird wohl auch ein weiteres Mal für mich schreiben. Du bist übrigens die Erste und bisher Einzige, die bei Franjos Story von "Open the Door" spricht.



Man muss mich übrigens nicht siezen, das klingt in dem Fall sogar abwertend.

@nihilyst: Also auch nicht "Flutnacht"? Das verwundert mich, was hat dich gestört? Mit kurzen Sätzen wie "Haben mir nicht gefallen" kann ich als Macher leider nicht viel anstellen. Was erwartest Du von der Reihe an sich? Übernatürliche Elemente? Graue Engel? Es sind halt Psychothriller und entweder mag man sowas oder man mag es nicht.


Der Post wurde 2 mal editiert, zuletzt von Captain Blitz am 19.06.2012 - 02:19.
Beitrag vom 19.06.2012 - 01:58
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nihilyst ist offline nihilyst  
RE: RE:
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Original geschrieben von Captain Blitz
@nihilyst: Also auch nicht "Flutnacht"? Das verwundert mich, was hat dich gestört? Mit kurzen Sätzen wie "Haben mir nicht gefallen" kann ich als Macher leider nicht viel anstellen. Was erwartest Du von der Reihe an sich? Übernatürliche Elemente? Graue Engel? Es sind halt Psychothriller und entweder mag man sowas oder man mag es nicht.



Totschlagargument mit Mutmaßung. Wenn ich Psychothriller nicht mögen würde, dann hätte ich mir die Folgen nicht angehört. Ich bin zwar auch für Übernatürliches zu haben, sage zu einem 'realistischen' Thriller jedoch niemals nein.

Die Sprecher haben mir eigentlich ausnahmslos gut gefallen; die machen ihre Sache sehr gut. An Effekten und Musik gibt es auch nichts zu mäkeln; das ist hervorragende Arbeit.

Aber mit der ersten Folge allein hätte mich die Serie beinahe schon verloren, und es ist mir dabei völlig egal, wie oft und wie wortreich du all jene für Aufschneider erklärst, die behaupten, sie hätten das Ende vorhergesehen. Für jemanden, der Psychothriller mag und auch schon hin und wieder welche gesehen (oder gehört) hat, war der Drops nach zehn Minuten gelutscht -- und das ging nicht nur mir so. Dabei hätte ich die Wendung sogar trotzdem noch mitgemacht, wenn sie nach zwanzig Minuten gekommen wäre und man danach das Thema mal variiert oder konsequent fortgeführt hätte. Aber das war nicht der Fall. So eine ausgelutschte Auflösung hätte nicht das Standbein der ersten Folge sein dürfen. Es gibt zwar sicherlich einige, die das Thema noch nicht kannten, aber Freunde von Psychotrhillern dürfte das altbekannt gewesen sein.

Die zweite Folge fand ich besser, weil sie weniger vorhersehbar und irgendwie auch mehr an Material zu bieten hatte. Atmosphärischer war sie. Andererseits könnte ich dir jetzt nicht mehr sagen, um was es in der Folge überhaupt ging, und das ist schlecht. Zugegeben, ich habe die zweite Folge nur ein Mal bei einem Freund gehört, aber "Flutnacht" habe ich auch nur ein Mal gehört, und da kann ich dir noch halbwegs genau sagen, was passiert ist. "Flutnacht" ist mir einfach besser hängen geblieben -- wahrscheinlich, weil die Grundvoraussetzung, wie bei der 1, ein alter Hut ist (Protagonist kommt in Abgeschiedenheit zu sich selbst), aber nicht den gleichen Fehler macht wie die 1 und sich auf eine einzige lahme Wendung stützt, sondern folgerichtig in regelmäßigen Abständen die Figurenkonstellationen ändert und so spannend bleibt. Die Sache mit dem Brief zum Beispiel habe ich zwar auch vorhergesehen, aber das hat mich weniger gestört, weil es trotz allem eine clevere Idee war, die ich so noch nicht gehört hatte.
Sparen können hätte man sich die allerletzte Wendung in der Hütte -- die hat jemand auf Teufel komm raus da reingestopft, um das ganze auf einer bitteren Note enden zu lassen, aber so wahnsinnig glaubwürdig fand ich das nicht. Es wirkte reingebastelt.

"Flutnacht" ist ein gutes Hörspiel, ganz klar, und ich möchte auch nichts anderes sagen; aber vom Hocker gerissen, wie ich gesagt habe, hat es mich nicht. Es war zwar ein bisschen psycho, aber relativ wenig thrillig. Die Handlung hätte man, natürlich etwas entschärft, auch bei den drei Fragezeichen vermuten können.

Das alles soll auch kein Vorwurf sein; es ist einfach nur meine Meinung. Solange es Leute gibt, die eine Folge gut fanden, ist das in Ordnung. Ich finde es schön, dass ihr so viele unterschiedliche Ansätze wagt. Da ist doch für jeden Geschmack was dabei.

Nimmst du eigentlich auch nicht-verlangte Exposees an? Einen Psychothriller zu schreiben würde mich mal reizen. (Und um das gleich klarzustellen: Wenn ich hier oben abkotze über Vorhersehbarkeit und ausgelutschte Storylines, dann will ich damit nicht sagen, dass ich es besser kann (das ist nämlich ganz schön schwierig). Versuchen würde ich es aber.) :D
Beitrag vom 19.06.2012 - 02:54
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Captain Blitz ist offline Captain Blitz  
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Es ist keine Serie, es ist eine Reihe und wie diese nach einer Folge schon verloren haben kann, wenn doch jede Folge anders ist, das finde ich schon recht engstirnig. Und die erste Folge ist auch nicht das Standbein MindNappings, es sind auch direkt zwei Folgen erschienen. Es gibt aber mindestens genauso viele Leute, die die erste Folge mögen, wie es anscheinend Leute gibt, die sie halt nicht mögen. Vielleicht mögen sie sogar mehr.

Was das Ende von "Flutnacht" betrifft, wer soll da was reingestopft haben? Ich oder sonstwer? Sprich dich doch mal aus. Die Story ist von Simon X. Rost, so wie es auch auf dem Cover steht, da wurde nichts dran gedreht oder sonstwie verändert. Ich verändere keine Geschichten, die abgeliefert werden. Ich will jetzt nicht sagen, dass Du mir da was unterstellen möchtest, aber wenn doch, dann bist Du auf dem Holzweg.

Drei Fragezeichen? Äh, ja...vermutlich auch TKKG, Fünf Freunde und überhaupt. Jeder kommt mit einem anderen Vergleich ums Eck, irgendwo will einer immer was bereits gehört haben. Wasser und Inseln kamen übrigens auch schon in vielen Hörspielen, Filmen, Songs etc. vor...

Nicht-verlangte Exposés nehme ich nicht an, sorry. Die Autoren suche ich mir aus, es gibt gewisse Vorgaben, an die man sich aber auch nicht immer sklavisch halten muss (Handlungsort, Spielzeit, Anzahl der Charaktere) und ich arbeite daran, dass die Autoren eher noch bekannter als unbekannter werden. Ich versuche die Messlatte noch deutlich höher anzusetzen, von daher werde ich in Zukunft erst recht nicht auf unbekannte Autoren setzen. Eine Übungswiese ist MindNapping auch nicht, das muss ich ganz klar sagen. Hinter so einer Umsetzung steckt eine Menge Geld, das kann ich nicht in eine "Autorenausbildung" investieren.

Es gibt ja das Hörspielprojekt, versuch es doch mal da, ein gut und ernst gemeinter Rat. :)
Beitrag vom 19.06.2012 - 04:40
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silverScythe ist offline silverScythe  
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So, Captain. Jetzt musste ich mich wirklich zusammenreißen, um nicht ausfällig zu werden. Es scheint vollkommen wurscht zu sein, ob die Leute klug oder dumm sind, mit denen man schreibt - ich halte Dich eigentlich für ersteres - sie schaffen es trotzdem immer, dann an selektivem Analphabetismus zu erkranken, wenn man einen wichtigen Aspekt betonen möchte.

Ich empfehle Dir, mein vorhergehendes Posting nochmal genau zu lesen und was ich darin über eventuelle Abkupferungsvorwürfe geschrieben habe. Dann hättest Du dir geschätzte 30% deines wohl reichlich unausgeschlafen geschriebenen Posts sparen können.
Ich bins einfach leid, mich andauernd wiederholen zu müssen, obwohl ich zumindest von Dir doch annehmen können sollte, dass Du Lesen kannst.

Aber gut, die eigentliche Message formuliere ich dann nochmal.

Keiner kann mehr wirklich neue Geschichten erzählen. Es ist seit der Antike bereits alles schon erzählt worden und daran ist nicht schlimmes. Wenn man ausreichend abstrahiert, findet man in jedem Buch/Film/Hörspiel altbekannte Muster.
Manche sind sehr auffällig. Die drei Fragezeichen, TKKG und sonstige Jugend-Detektivgeschichten sind häufig dasselbe im neuen Gewand. Twilight formuliert nur alte Liebesgeschichten neu. Zombie- und Horrorfilme sind auch eher selten innovativ. Geisterjäger, viele Horrorstorys, Soaps: Im Kern immer gleich.
Die genannten Genres haben aber ein ganz, ganz essentielles Merkmal: Es sind Geschichtsarten, die wir uns immer wieder anhören/erzählen lassen, WEIL sie immer das gleiche sind. Insofern unterscheiden wir uns gar nicht so groß vom 3-Jährigen, der schon zum 25. Mal an einem Tag "Benjamin Blümchen hat Geburtstag" hört. Diese Genres sind meist auch die, die sich am besten verkaufen und immer einen gewissen Absatz finden.

Du machst aber weder eine Detektiv-Serie, noch (gottseidank) eine Twiligt-Vertonung, sondern Psychothriller.
Psychothriller gehören leider nicht zur oben erwähnten Kategorie, denn sie werden bei allzu detailgenauer Wiederholung witzlos. Folge 1 fand ich wie nihilyst reichlich vorhersehbar, denn nach einer gewissen Weile erkennt man einfach Muster wieder:
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Das erste, worauf ich bei dem "seltsamen" Nachbar geachtet habe, war zum Beispiel, ob die Figur von Konrad Halver auf ihn reagiert oder seine Existenz anerkennt. Tut sie zu keinem Zeitpunkt. Erstes Indiz für Nicht-Existenz. Dann die etwas arg durchschaubare Konzeption des Namens. Ruckizucki, war der Fall "gelöst".



Das war bei der Geschichte aber nicht schlimm, denn sie war trotzdem noch sehr gut produziert und konnte unterhalten. Genauso wie die meisten anderen MindNapping-Folgen.

Das ist bei Folge 8 der Knackpunkt. Etwas, was dermaßen direkt - ob gewollt oder nicht - den Vergleich mit "Open the Door" sucht, muss schon verdammt gut produziert sein, um trotz dieser massiven Ähnlichkeit noch was reißen zu können. Und das war es hier nicht.
Schlimmer noch: Es war inhaltlich noch nicht einmal so weit "weg", dass man noch auf einen halbwegs innovativen Twist in der Story hoffen konnte.
Und so konnte ich schlichtweg nicht glauben, dass Dir diese Ähnlichkeit nicht aufgefallen sein konnte. Ich mag ein bisschen sehr im Buchwesen stecken, aber im Buchverlag schaut ein Lektor (im Rahmen seiner Möglichkeiten) auch darauf, dass die vorgelegte Geschichte wenigstens so weit eigenständig ist, dass keine irgendwie gearteten Vorwürfe erhoben werden können, egal ob berechtigt oder nicht.

Als Beispiel könnte man nie im Leben ein Skript veröffentlichen, in dem vom Waisenjunge Jean aus Rennes in Frankreich die Rede ist, der an seinem 12. Geburtstag entdeckt, dass er ein Zauberer ist. Da stecken zwar reichlich Abwandlungen drin, aber es ist im Kern immer noch "Harry Potter". Und das geht einfach nicht. Und es geht genauso nicht, dass Du hier allen ernstes "anderes Krankheitsbild" als Argument anführst. Ein Haus statt rot grün anzustreichen, macht aus ihm noch kein anderes Objekt.

Es ist zwar eigentlich müßig, darüber zu diskutieren, denn die Folge ist nu auf dem Markt. Aber, um deine Erwiderung aufzugreifen, Du hättest mit Göllner immer noch ausgezeichnete Beziehungen: Ich hab nie gesagt, dass er wütend sein müsse. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich, moi, myself, ego, io - es an seiner Stelle wäre. Ein Anruf meinerseits wäre Dir sicher, in dem ich vielleicht nicht sauer wäre, aber zumindest nachgefragt hätte, ob Dir das allen Ernstes nicht aufgefallen ist, was Du da verkaufst.
So, wie Du den "Schaffensprozess" reichlich verkürzt dargestellt hast, klang das auch nicht so, als ob Du Dir so wahnsinnig viel Gedanken um das Skript gemacht hättest. Ob eine solche Einstellung im Allgemeinen so klug ist, weiß ich nicht.

Und wenn ich Dich sieze, hat das erstens damit zu tun, dass ich eine gewisse Distanzierung einhalten wollte, die jeglichen persönliche Beleidigungen vorbeugen sollte. Zweitens weil ich Dich schlichtweg nicht kenne. Aber gut, wenn Du aufs Du bestehst ...

Ich hoffe, das nächste Mal bekomme ich eine etwas überlegtere Antwort. Nachts um zwanzig vor zwei eine Antwort in gefühlt nicht mehr als 3 Minuten mit zig Wiederholungen "hinzuknallen", ist wenigstens genauso respektlos, wie das, was Du mir da vorwirfst. Zumal ich stark den Eindruck habe, dass Du mein Statement noch nicht mal richtig gelesen, sondern irgendwann nur noch ein rotes Tuch vor dem Bildschirm gesehen hast.


Silver


Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von silverScythe am 19.06.2012 - 13:30.
Beitrag vom 19.06.2012 - 13:27
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nihilyst ist offline nihilyst  
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Stimmt, es ist eine Reihe, entschuldige.

Die erste Folge ist immer das Standbein, da ich mir als Hörer nicht einfach alles zulegen kann, was auf dem Markt ist. Also entscheidet der erste Eindruck. Natürlich habe ich nach der 1 nicht einfach aufgehört, sonst hätte ich wohl kaum was über die 2 und die 4 sagen können. Aber da auch die mich nicht über die Maße gefesselt haben, obwohl sie mir von der Ausgangslage gefallen haben, sei es mir gestattet, ein generelles Urteil abzugeben.

Außerdem, und jetzt kommt ich zum eigentlich Punkt, habe ich nicht gesagt, dass die erste Folge das Standbein von MindNapping ist, sondern dass der besagte plot twist das Standbein der ersten Folge ist. Wenn ich bei einer Folge, die mehr oder weniger einzig auf dem wendungsreichen Ende beruht, eben diese Wendung vorhersehe, dann ist der Spaß an der Sache, der Aha-Effekt, der Flash eben weg.

Ich weiß nicht, welchen Komplex zu hast, dass du den Leuten ständig mitteilen musst, dass du ihnen nicht sagen möchtest, sie würden dir was unterstellen. Ich habe gesagt, die letzte Szene von Flutnacht fühlte sich für mich zwanghaft reingequetscht hat. Wer sie reingequetscht hat, ist dabei völlig unerheblich -- ob es nun Simon X. Rost war, der am Ende nochmal einen rauslassen wollte, oder der Produzent, der gesagt hat, am Ende müsse nochmal irgendwas total Krasses passieren. Das ist völlig Wurst.

Wasser und Inseln? ... Also, wenn du mich für dumm verkaufen willst, dann ist das Gespräch damit beendet. Und wenn ich daherkäme und behauptete, Flutnacht hätte für mich was von Bibi und Tina gehabt, dann plappere ich das nicht einfach so daher, denn es hätte einen Umstand gegeben (eine Szene, einen dramaturgischen Kniff), der mich daran erinnert hätte. Wenn du diese Assoziation nicht teilst, ist das deine Sache, aber komm nicht her und reg dich darüber auf.
Und das ist nicht einmal so wahnsinnig abwegig. Ich erinnere mich da an Ivar Leon Mengers "Der Prinzessin". Da gab es die Geschichte mit dem Zahnarzt und dem Patienten, der eine fiese Lachgas-Halluzination hat. Derselbe Aufbau (nur eben ohne die Gewalt) findet sich in einer Folge der Kinderserie Braceface. Wenn ich nun diese Episode höre und dabei an Braceface denken muss, weil sie sich eben so gleichen, dann ist das völlig normal und kann auch Ivar nicht vorgeworfen werden. Aber diese Episode kann ich natürlich niemals so hören, wie man sie hören sollte.

Ständig fragst du nach Meinungen zu den Folgen, aber wenn einer sagt, dass ihm etwas nicht gefallen hat und er -- wie SilverScythe -- auch sagt, wieso, dann kommt von dir gleich eine Schimpftirade oder allenfalls in Unglauben geweitete Augen, so als sei es unfassbar, dass jemand die Sachen nicht gut gefunden hat. Nimm die Meinungen doch einfach zu Kenntnis und versuche, deine Schlüsse daraus zu ziehen; du entkräftest sie nicht, indem du den Leuten klarmachen willst, dass sie einem Missverständnis unterliegen.

Wenn du gesagt hättest, du willst auf bekannte Autoren setzen, weil sich mit dem Namen einfach schon mehr Werbung machen lässt und die Leute dann leichter anbeißen, denn schließlich musst du mit MindNapping ja auch Geld verdienen, dann hätte ich gesagt: Gut, du hast Recht. Das kann ich nicht leugnen. Aber "Übungswiese", "Autorenausbildung" ... Wer unterstellt hier wem etwas?

Ist denn ein bekannter Autor ein guter Autor? Und kann er auch ein gutes Hörspiel schreiben? Sebastian Fitzek zum Beispiel (ist er vielleicht der geheimnisvolle Autor von X?), zur Zeit der renommierteste deutsche Autor von Psychothrillern. Er hat einige Romane geschrieben, die sich sehr gut verkauft haben. Über seine Qualität möchte ich hier nicht urteilen, und sie spielt auch keine Rolle. Fitzek wäre als Autor für einen Psychothriller also ideal. Er hat das Renommee, er hat die Ideen. Aber könnte er das auch in einem Hörspiel umsetzen? Müsste er nicht auch erst in "Autorenausbildung" gehen, um zu lernen, wie man ein Hörspiel schreibt und welche Unterschiede es gibt zwischen Roman und Hörspiel und wie man sie nutzt?


Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von nihilyst am 19.06.2012 - 14:04.
Beitrag vom 19.06.2012 - 13:58
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@nihihylst: Ich versuche niemanden für dumm zu verkaufen und den aggressiven Ton hast Du zuerst an den Tag gelegt, den lese ich die ganze Zeit in deinen Beiträgen. Der eine mag es als Direktheit auslegen, der andere als Anblafferei. Ich halte mich da raus, habe meinen Standpunkt genannt, wollte niemandem auf die Füße treten, aber wenn jemand sich trotzdem getreten fühlt, dann entschuldige ich mich dafür. Das mit dem Hörspielprojekt war ein ernst und gut gemeinter Rat, das mit der "Übungswiese" vielleicht etwas zu spitz formuliert, sorry.

Und ja, ich frage auch weiterhin nach Meinungen, aber wo da eine Schimpftirade war, das erschließt sich mir nicht. Ich nenne sowas gepflegte Diskussion.

Sebastian Fitzek ist es nicht, der die 10 geschrieben hat, ihn halte ich auch für eine Reihe wie MN für utopisch, der Name ist einfach zu groß für meine kleine Reihe. Noch...

Aber ich verstehe deinen Einwand, nicht jeder Autor hat schon mal ein Hörspielskript geschrieben, aber es sind absolute Profis, die das definitiv können, wenn sie das Angebot bekommen. Mit einer bekannten Autorin und einem bekannten Autor stehe ich in Verhandlungen und denen traue ich es zu, dass sie ein gutes Skript schreiben. Die sind halt Profis. Zur "Not" kriegen sie eine Vorlage eines Kollegen, wie so ein Skript aufgebaut ist, aber ich traue denen das auch so zu.

@silverScythe: Ich denke Du weißt selber, dass dieser Prozess einer Vertonung nicht so schnell abläuft wie ich ihn hier in der sehr kurzen Kurzfassung dargestellt habe. Da muss man mir aber auch keinen Strick draus drehen, dass ich hier jetzt nicht in aller epischen Breite und Ausführlichkeit die Prozesse einer Hörspielproduktion bis ins Detail erläutere.

So, ich muss hier auch weiter machen. Wie gesagt, eure Meinung ist mir auch weiterhin wichtig und wenn ich manchmal trampelig und trottelig auf etwas negative Aussagen reagiere, dann seht es mir bitte nach. Mir liegt halt viel an MN und man kann es halt auch nicht allen recht machen.
Beitrag vom 19.06.2012 - 15:04
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RE:
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Zitat
Original geschrieben von Captain Blitz
Und ja, ich frage auch weiterhin nach Meinungen, aber wo da eine Schimpftirade war, das erschließt sich mir nicht. Ich nenne sowas gepflegte Diskussion.


Dann verstehen wir unter "gepflegt" wohl etwas anderes.
Aggressiv wollte ich nicht klingen. Direkt: ja. Ich habe mich daran gestört, dass du hin und wieder Leuten ihre eigene Meinung abstreitest, als seien sie nicht mündig genug oder hätten sich das nicht genau überlegt. Das halte ich für eine Anmaßung und nicht für Direktheit.

Und zu argumentieren, dass ja auch schon eine ganze Menge Geschichten mit Wasser und Inseln zu tun gehabt hat, das ist exakt das: "für dumm verkaufen". Freilich haben auch schon etliche Thriller in Häusern gespielt, und Menschen waren die Protagonisten. Aber darum geht es doch gar nicht (und ich bin mir sicher, das weißt du). Es geht um die Dramaturgie; aber dazu hat Silver ja bereits alles Wesentliche gesagt.


Zitat
Original geschrieben von Captain Blitz
Sebastian Fitzek ist es nicht, der die 10 geschrieben hat, ihn halte ich auch für eine Reihe wie MN für utopisch, der Name ist einfach zu groß für meine kleine Reihe. Noch...


Hast du ihn mal gefragt? Schreibt er nicht auch hin und wieder Beiträge für Thrilleranthologien, so wie Markus Heitz sich ab und zu bei Fantasy-Anthologien unbekannter Verlage einklinkt? Vielleicht hat er ja Lust darauf. Wenn ich das richtig abschätze, ist er doch auch hin und wieder für Experimente oder Neues zu haben.

Das Hörspielprojekt kenne ich, bin jedoch seit einiger Zeit bei der "Konkurrenz" unterwegs. Deshalb habe ich dazu nichts weiter gesagt.
Beitrag vom 19.06.2012 - 15:21
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