Experiment Stille  - Forenübersicht  » Hörspiel-Forum » John Sinclair Classics (Lübbe Audio): Seite 3
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Jon Snow ist offline Jon Snow  
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Der "schwarze Drache" hat mich auch sehr gut unterhalten.
Nach dem Hörspiel musste ich mir unbedingt mal wieder "Big Trouble in Little China" angucken.
Hat sich beides gelohnt

Schade nur, dass es die letzte "Classics" der Döring-Ära war, der gute Mann hat in letzter Zeit ein gutes Hörspiel nach dem anderen rausgehauen.
Da passt Sir Powells Lob am Ende des "schwarzen Drachen":

"Das war gute Arbeit - verdammt gute Arbeit".

@ Securitate: Du kannst die Veröffentlichungsliste der Classics erweitern.
Im September soll laut amazon "Das Höllenheer" erscheinen.
Die Story ist dann auch wieder ein KLASSIKER

Hach, wir Sinclair-Pussis haben's gut...
Beitrag vom 09.11.2011 - 22:47
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Das Burns-O-Meter zeigt den Grad der Fahlheit an
57 Grad Fahlheit
Stimmt! Bisher hatte ich noch gar nicht meine Meinung zu Episode 9 "Die Nacht des Schwarzen Drachen" kund getan.

Own hat es schon sehr schön auf den Punkt gebracht. Mich hat die Folge ebenfalls absolut überzeugt. Darüber hinaus macht es einfach Spaß das Sinclair-Team bei seinen ersten Gehversuchen begleiten zu können.

Die Sounds die Olli z.B. bei der Schießerei am 43. Revier verwendete, sind sowas von gelungen in Szene gesetzt.
Und die wunderschöne chinesische Musik, als Li Tse Feng den Dolch aus dem Safe holt, lädt irgendwie zum Träumen ein, bevor es Sekunden später wieder in die Vollen geht.

Und ja, ich bin auch sehr traurig, dass es sich bei diesem Hörspiel um das letzte "Olli-Werk" handelt. Zwar nicht ganz so stark wie bei den Edi-Folgen präsentierten sich die letzten Folgen wirklich sehr eindrucksvoll. - Verdammt große Fußstapfen, in die Oliver Dörings Nachfolger treten müssen...verdammt große.


Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von Securitate am 09.11.2011 - 23:11.
Beitrag vom 09.11.2011 - 23:09
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@ John Snow
ja, BIG TROUBLE ... ist Hammer und eben so ein Klassiker!!!

@ Securitate
Ich hätte mir zwar mehr China-Sound und dies bezügliche orientierte Musik gewünscht
aber vielleicht liegt darin die Besonderheit der von Dir beschriebenen Szene!

DIE NACHT DES SCHWARZEN DRACHEN ...
war eine würdige Einstiegsfolge für Suko. Ich bin so wie ihr gespannt wie das Schiffchen ab sofort
ohne Olli D. weiter fährt.
Beitrag vom 10.11.2011 - 20:27
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Das Burns-O-Meter zeigt den Grad der Fahlheit an
57 Grad Fahlheit
Natürlich bleibt es erst einmal abzuwarten, wie sich die am 17. Februar 2012 erscheinende Classics Folge 10 "Die Insel der Skelette" anhört. Aber die ungeheuerlichen Veränderungen eilen der Veröffentlichung bereits voraus. Somit möchte ich auch jetzt schon das eine oder andere Wort darüber verlieren.

Genauso wie in der Edition 2000 schwingt Dennis Ehrhardt mächtig den Veränderungshammer und haut Wolfgang Pampel als Erzähler 'raus. Diesen Part übernimmt jetzt auch hier eine junge Dame; Alexandra Lange-Baehr. Was ich davon halte, kann im Mutter-Thread nachgelesen werden.

Und wenn wir schon beim Thema "jung" sind, kommt jetzt der Knaller schlechthin: Frank Glaubrecht wird gegen Dietmar Wunder eingetauscht. Zur Begründung heißt es, dass er besser passt, als junger Sinclair, dessen Geschichten ja mit den Classics erzählt werden; man einen Unterschied in der Klangfarbe bringen möchte. Alle anderen Hauptakteure dürfen weiterhin alt klingen. Das ist so ein unglaublicher Schwachsinn. Und dann fällt einem das auch erst nach bisher 9 vertonten Folgen ein??? Sorry, aber das ist die wohl mit Abstand dämlichste Idee, die Dennis Ehrhardt und/oder Lübbe gehabt hat.

Die Idee ansich ist ja nicht verkehrt, aber wenn das der wahre Grund ist, dass man einen jungen John wolle, dann müsste man das a) konsequenter durchziehen und hätte es b) von der ersten Folge an realisieren müssen. Das heißt auch betriebswirtschaftlichen Wahnsinn betreiben und die erste Folge neu einsprechen. Sowas erwarte ich von Menschen, die behaupten die erfolgreichsten Macher zu sein und es wahrscheinlich auch sind. Aber gerade deswegen wird dort meistens auf den letzten, respektive allerletzten Cent geschaut.

Nun gut. Das soll an dieser Stelle auch vorerst reichen. Wenn die neue Folge im Februar erschienen ist, werde ich mehr dazu zu sagen haben. Bei den Classics übernimmt Dennis Ehrhardt übrigens nur den Part der Regie. Das Skript liefert jetzt Michael Koglin, nachdem Markus Winter als ursprünglicher Nachfolger Dörings kurzfristig zurückgetreten ist.

Ich hoffe, dass die Halbherzigkeiten der Personalpolitik nicht auf die Qualität der kommenden Folgen abfärben und wir uns in Zukunft weiterhin an frischen, neuen Folgen der Anfänge des Geisterjägers erfreuen können.


Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von Securitate am 20.01.2012 - 00:52.
Beitrag vom 19.01.2012 - 21:14
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Frank Black ist offline Frank Black  
Die Insel der Skelette
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Erster Eindruck: katastrophal. Beim 2. Durchgang hörte sich das ganze aber schon anders an. Gut gemacht, Sprecher wie bei der neuen 71er Folge gewöhnungsbedürftig. Erzählerin immer noch im falschen Film. Dietmar Wunder klingt wie Don Harris. Die Folge hat, gegen Ende, einen schönen schaurigen Part. Im Ganzen aber sicher besser als Folge 71. Weiter so! Irgendwann passt's scho
Beitrag vom 17.02.2012 - 18:45
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myxin ist offline myxin  
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GB Spiele: außer Konkurrenz

Das Burns-O-Meter zeigt den Grad der Fahlheit an. Bei diesem User ist die Fahlheit nicht messbar!
Nachdem mich die erste Oliver Döring-freie Sinclair-Produktion "Der Mann, der nicht sterben konnte" sehr enttäuscht hat, habe ich mir mit ziemlich ungutem Gefühl die neue Sinclair Classic angehört.

Ich bin echt froh, dass mir "Die Insel der Skelette" schon wesentlich besser gefallen hat; kein Kracher, doch ganz okay. Das lässt für die Zukunft hoffen.

Die Erzählerin spricht immer noch wie unter Medikamenten-Einfluss – da pflichte ich Frank Black bei. Es gibt Schlimmeres.
Dietmar Wunder ist beileibe kein schlechter. Mit ihm als neuen Sinclair komme ich grundsätzlich klar. Im Vergleich mit Frank Glaubrecht wirkt er leider etwas nüchtern und unnahbar, aber damit werde ich mich wohl arrangieren.
Ich finde nur nicht, dass John Sinclair nun bedeutend jünger klingt (was uns ja als Anlass für den Sprecherwechsel verkauft wurde).
Beitrag vom 20.02.2012 - 15:31
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Frank Black ist offline Frank Black  
RE:
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Zitat
[i]
Ich finde nur nicht, dass John Sinclair nun bedeutend jünger klingt (was uns ja als Anlass für den Sprecherwechsel verkauft wurde).



Das ist bestimmt auch nur ein nettes Argument, um den Sprecherwechsel zu erklären. Was wirklich dahintersteckt, keine Ahnung. DW ist einer meiner Lieblingssprecher (allen voran in Die letzten Helden). Ich freue mich sehnlichst darauf, Ihn irgendwann in der Edition 2000 nebst Glaubrecht in einer Nebenrolle zu hören, wetten?

Aber wie schon gesagt, Insel der Skelette ist ganz bestimmt alles andere als evil.


Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von Frank Black am 20.02.2012 - 19:28.
Beitrag vom 20.02.2012 - 19:26
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myxin ist offline myxin  
RE: RE:
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GB Spiele: außer Konkurrenz

Das Burns-O-Meter zeigt den Grad der Fahlheit an. Bei diesem User ist die Fahlheit nicht messbar!
Zitat
Original geschrieben von Frank Black
...
Das ist bestimmt auch nur ein nettes Argument, um den Sprecherwechsel zu erklären. ...

Auch für mich roch das von Beginn an nach Vorwand.
Wenn die Stimme dann wenigstens jünger klingen würde, wäre es geschickter gewesen.
Beitrag vom 20.02.2012 - 20:43
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Das Burns-O-Meter zeigt den Grad der Fahlheit an
57 Grad Fahlheit
Gleich mal eine Frage vorweg:

Frank Glaubrecht wird nächstes Jahr 70 Jahre alt. Wie lange wird er noch in der Lage sein eine Hauptrolle in einer Hörspielserie sprechen zu können; von unplanmäßigen körperlichen Ausfällen bis hin zum Totalausfall mal abgesehen? (Sorry, für meine ehrlichen und direkten Worte)

Und deswegen glaube auch ich nicht die vorgeschobene Aussage, man müsse John bei den Classics jünger klingen lassen.

Das immer wieder von mir ins Wortspiel gebrachte "Flagschiff" soll noch ein paar Jahre Geld in die Kasse von Lübbe spülen und uns viele schöne Hörspielstunden bescheren. Ergo: Neuausrichtungen, und damit meine ich auch die des Hauptdarstellers sind von Nöten, wenn man für die nächsten Jahre gut aufgestellt sein will.

Was ich damit sagen will. Nachdem Dietmar Wunder jetzt schon John in den Classics spricht, wird er auch den Part in der regulären Serie übernehmen; dessen bin ich mir sicher.

... und das sollte auch eine gute Überleitung zum Wesentlichen sein. Dem Hörspiel ansich.

"Die Insel der Skelette"

Dietmar Wunder ist ein Sprecher der einen unheimlich hohen Anspruch an sich selbst stellt und das merkt man ihm in diesem Hörspiel auch sichtlich an. Er spielt die Rolle, als hätte er niemals etwas anderes getan. - Dabei irritiert mich die mittlerweile nostalgische Parallele zu "Don Harris" nicht, weil ich die Serie nicht kenne. (War doch klar, dass die Serie jetzt eingestellt wurde; nur mal so nebenbei)

Aber zurück zur "Insel der Skelette". Auch in dieser Serie ist die Neuausrichtung der Serie vollends zu spüren und gefällt mir sehr gut. Auffällig ist, dass unter Dennis Erhard bei den Classics streckenweise die gleichen Sprechern zum Einsatz kommen, wie bei der regulären Serie und einem ganz anderen Stamm entsprechen, als es noch bei Olli der Fall war.

Technisch gesehen geht das Hörspiel absolut in Ordnung. Die Verwendung von unterschiedlichen Ebenen ist hier zwar noch nicht ganz so stark ausgeprägt, wie bei "Das Ölmonster" oder "Der Mann, der nicht sterben konnte", aber das Hörspiel erfordert schon weit aus mehr Aufmerksamkeit, als die neun Folgen zuvor.

Auch an dieser Stelle noch einmal der Verweis zum Interview mit Dennis Erhardt zum Thema Neuausrichtung der Sinclair-Hörspiele.

Die musikalische Untermalung des Hörspiels und die Sounds sind stimmig in Einklang gebracht und ausgewogen abgemischt.

Die Story an sich fand ich allerdings echt Banane, auf die ich echt verzichten hätte können. Aber nun gut. Zur Erinnerung: Das Skript zum Hörspiel stammt von Michael Koglin. Inwiefern er Einfluss auf die Auswahl der zu vertonenden Geschichten nehmen kann, weiß ich nicht. Aber ich hoffe, dass man in Zukunft den Fokus auf etwas relevantere und interessantere Geschichten richten wird.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Koglin/Erhardt-Gespann gut funktioniert, aber noch Luft nach oben vorhanden ist. Und das wird auch, davon bin ich auch in dieser Serie fest von überzeugt, mit den nächsten Folgen passieren.
Beitrag vom 31.03.2012 - 11:07
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Amadeus ist offline Amadeus  
RE:
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Das Burns-O-Meter zeigt den Grad der Fahlheit an
46 Grad Fahlheit
Zitat
Original geschrieben von Securitate
Auch an dieser Stelle noch einmal der Verweis zum Interview mit Dennis Erhardt zum Thema Neuausrichtung der Sinclair-Hörspiele.



Vielen Dank für den Link! :)

Ich hoffe sehr, dass ich in den nächsten Tagen endlich mal dazu kommen werde die neuen Folgen zu hören.
Beitrag vom 31.03.2012 - 21:59
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Das Burns-O-Meter zeigt den Grad der Fahlheit an
57 Grad Fahlheit
Hallo zusammen,

bereits Anfang des Monats habe ich uns einen kleinen Ausblick über die Veröffentlichung der Mutterserie "John Sinclair" verschafft. Nun wird es aber auch schnell mal Zeit dies ebenso bei den Classics zu tun; auch wenn die Flut der Information noch recht überschaubar ist.

Dennoch bleibt wie immer als besonders zu erwähnen, dass ich es unglaublich toll finde, dass man seitens der Produzenten und des Labels, bzw. Vertrieb überhaupt in der Lage ist, über solch einen großen Zeitraum zu planen UND dem schlussletztendlich auch noch Gerecht zu werden. Keiner anderen Hörspielserie ist so etwas jemals gelungen.

Und so gebe ich hiermit mit Freude bekannt:


John Sinclair Classics – Folge 14 „Dämonos“ – 15.02.2013 – ISBN: 978-3-8126-6218-1
John Sinclair Classics – Folge 15 „Die Bräute des Vampirs“ – 17.05.2013 – ISBN: 978-3-7857-4381-2

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John Sinclair Classics – Folge 16 „Der Gnom mit den Krallenhänden“ – 16.08.2013 – ISBN: 978 978-3-7857-4382-9
John Sinclair Classics – Folge 17 „Die teuflischen Schädel“ – 11.10.2013 – ISBN: 978-3-7857-4617-2

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Änderungen vorbehalten und werden ggf. von mir vorgenommen.


>>> John Sinclair – VÖ-Daten 2013 <<<


Der Post wurde 3 mal editiert, zuletzt von Securitate am 11.05.2013 - 09:39.
Beitrag vom 30.05.2012 - 17:56
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Frank Black ist offline Frank Black  
Der Blutgraf
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Ich sag nur: böser Fehler. Da wollen die uns schon einen jungen John Sinclair unterjubeln und der checkt am Schluss noch schnell mal Facebook

Hörspiel sonst klasse wie immer. Die Erzählerin hat ihre Linie gefunden denke ich. Faszinierender Weise kauft man Dietmar Wunder den jungen Sinclair wirklich ab, er spricht die Rolle wie Glaubrecht, nur eben jünger. Tolle Leistung!
Beitrag vom 28.06.2012 - 12:57
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Jon Snow ist offline Jon Snow  
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Mir hat die Folge auch gut gefallen, obwohl man noch mehr aus dem Schiff-setting hätte rausholen können.
Mittlerweile kann ich mir die neuen Sinclairs gar nicht mehr ohne Alexandra Lange-Baehr als Erzählerin vorstellen, diese Dame ist richtig gut.
Klaus-Dieter Klebsch ist mal wieder großartig.

Ein paar der Gags sind aber wirklich sehr flach.
Beitrag vom 29.06.2012 - 13:56
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Ownartslasher ist offline Ownartslasher  
Nur noch Mittelmaß
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Auch wenn ich mich über das Statement zu den neuen Produktionen sehr erregt hatte, mag ich die neuen Folgen nicht von Grund auf schlecht reden. Sondern mag sachlich klarstellen wieso ich so unzufrieden bin.

Natürlich kann man die Ehrhardt-Era nach Döring hören und es wird dem Hörer auch kein grottenschlechtes Hörspiel serviert. Doch der Weg, weg von akustischen Highlights, Umstrukturierung von stilistischen Mitteln, Musik und Atmosphäre ... ist doch kein Schritt nach vorne!? Die Ehrhardt Folgen stellen die alten Folgen doch nicht in den Schatten - ODER?

Hat uns Döring evtl. zu sehr verwöhnt? Ja, das hat er regelmäßig und das ist auch gut so. Wer geht schon wiederholt in ein Restaurant, in dem das Essen plötzlich nur noch warm statt heiß serviert wird. Gewohnte Highlights, nette Beigaben und Dekoration mehr oder minder von heute auf Morgen verschwinden. Alles Vertraute und lieb gewonnen umgestrickt wird und die Geschäftsführung uns mit der Erklärung gegenübertritt: DAS NUN WENIGER BOMBASTIK VIEL BESSER IST ALS ZUVOR! Ganz ehrlich ... wer würde so einen Laden dann wieder betreten!?


Und so geht es mir mit den neuen Sinclairs, man macht es neu, anders aber es rappelt nicht mehr so wie früher im Karton. Ich mag akustische Überraschungen, tolle Effekte, passende Musik und durchweg gute Sprecher.

Dietmar Wunder ist toll und versteht sein Handwerk, schließlich würde er sonst nicht ebenfalls BOND in den Filmen sprechen (wie sein Vorgänger). Auch der Fazzebook-Ulk am Ende vom Blutgrafen hat mich nicht gestört und ging absolut in Ordnung. Auch an Frau Baehr kann ich nichts bemängeln. Sie ist anders aber halt absolut akzeptabel und gefällt mir um Klassen besser als Herr Pampel. Doch auch wenn man sich neuen Wegen öffnen mag ... die Leistung von Joachim Kerzel wird nicht erreicht - also ein Rückschritt, wie in vielen anderen Punkten auch!? Nur noch ... Mittelmaß das weit hinter den alten Folgen zurück bleibt. Ich hätte mit einer neuen Era auch eine neue Verbesserung erwartet.

Ich bin enttäuscht das man uns das neue Mittelmaß als BESSER verkaufen mag und diese Position so vehement verteidigt!?


Der Blutgraf ist akzeptabel, doch die schwache Story haut niemand aus den Kork-Sandalen. Das gesamte Hörspiel plätschert recht belanglos dahin.
Was mir ganz besonders aufgefallen ist ... der gute Herr Graf klingt die ganze Zeit über wie eine Frau. Zu Beginn konnte ich die Situation (Lechzen und Gier nach Blut) nicht korrekt deuten, weil Erzählerin und Gehörtes irgendwie nicht zusammenpassten. Denn ich war mir sicher eine Frau "gieren" zu hören die das Kind beißen wollte.

Dies sind kleine Dämpfer (
wie auch das aktivieren Sukos Stab in: DER MANN DER NICHT STREBEN KONNTE - und dennoch trillern die Vögel weiter ) die zeigen das hier anderes Blut in der Produktion fließt.
Beitrag vom 04.07.2012 - 05:26
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Frank Black ist offline Frank Black  
@own
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Ich wollte damit eigentlich sagen das es vermutlich noch kein Fazzebook , myspace oder MyFace(?) oder Google+/- gab als Sinclair jung war

Deine Punkte kann ich aber durchaus nachvollziehen. Es ist halt auch ein krasses Umgewöhnen und der Herr Kerzel fehlt mir gewaltig.

Spoiler-Warnung (zum Lesen die Spoilerbox einmal mit der linken Maustaste anklicken)
Aber schön in dieser folge wieder mal was von Bill und Shila zu hören!


Beitrag vom 04.07.2012 - 15:03
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Grundsätzlich tut es mir mehr als leid so reden zu müssen. Hinsichtlich der Tatsache das einige Personen die neuen Folgen "schön reden", fand ich es verpflichtend Klartext zu reden, ohne in Beleidigungen und Ausfälle anderer Seiten verfallen zu müssen.

Ich kann natürlich auch akzeptieren das Andere von den neuen Folgen begeistert sind. Aber ... jede/n den ich mit oben genannten Beispielen konfrontiert habe, hat mir bislang recht gegeben. Und im Bekanntenkreis sind es ... einige Hörer.
Beitrag vom 05.07.2012 - 17:17
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Jon Snow ist offline Jon Snow  
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Naja, nur weil jemand besser mit den Änderungen leben kann, heißt das noch lange nicht, dass irgendetwas schön geredet wird.
Anders herum könnte man bei (durchaus angebrachter) Kritik auch gleich die "Nörgler!"-Keule schwingen.
In meinem Bekanntenkreis gibt es keine Reaktionen auf die neuen Sinclairs, die hört nämlich niemand...
... ah doch: meine Freundin - die ist zufrieden, obwohl sie die Döringsche Machart (ebenso wie ich) besser fand...
... und mein Bruder, der ist auch zufrieden - der findet sie sogar besser, weil er mit dem Döring-Stil im Gegensatz zu mir nicht viel anfangen konnte...
Scheiß Schönredner überall!


Zum Thema Kerzel: Der fehlt mir zwar auch, aber seine Nachfolgerin macht einen klasse - und meiner maßgeblichen Meinung nach - alles andere als mittelmäßigen Job, daher kann ich gut mit dem Wechsel leben.
Mir ist es außerdem egal, ob die Macher die neuen Sinclairs "besser als zuvor" verkaufen wollen, solang mir die Hörspiele gefallen, kaufe ich sie - ändern kann ich - oder irgendjemand anders eh nichts. Oli ist halt (leider) raus. Und die Äußerungen hinsichtlich "alles wird besser" kamen auch erst, nach dem der erste shitstorm von Sinclair-Fundis los ging, wenn ich mich recht entsinne. Was sollen die Macher denn sonst machen? Sagen: "Ja, ihr habt recht - die neuen Sinclairs sind scheiße. Nicht mehr kaufen."?

Außerdem denke ich, dass Dennis Erhardt sich ernsthaft Gedanken gemacht hat, wie er der Serie seinen eigenen Stempel aufdrücken kann, und durch leichte Änderungen und andere SChwerpunktsetzungen frischen Wind (der eigentlich gar nicht nötig war) in die Serie zu bringen. Das ist völlig legitim und wäre irgendwann sicherlich ohnehin nötig gewesen. Ob das nun gelungen ist oder nicht wird sich erst noch zeigen und ist auch wieder einmal eine reine Geschmacksfrage.

Aber selbst einer meiner Hörspiel-Götter hat bisweilen eher schwache Sinclair-Folgen rausgehauen, womit ich auch leben konnte. Die letzten Döring-Folgen waren aber allesamt sehr gelungen, daher sind wir wahrscheinlich wirklich verwöhnt.
Die letzten Erhrardt-Folgen waren aber auch schon sehr ordentlich.
Ich kann keinen großen qualitativen Unterschied zwischen den Döring-Classics (die noch keine richtige Granate aufzuweisen hatten) und den Erhardt-Classics erkennen - da wird die Unzufriedenheit wohl eher aus dem Ungewohnten und Neuen resultieren.
Da ich mich aber auf Änderungen eingestellt hatte, empfand ich die neuen Sinclair-Folgen (bis auf die 71 und zum Teil auch die 72) nicht so dermaßen schlecht oder mittelmäßig, wie sie andere sehen.
Hat mit "schön reden" nix zu tun.

Andererseits kann ich die Kritik, die hier vorgetragen wird, völlig nachvollziehen - das sieht bei manch anderen (etwa bei amazon) schon ganz anders aus: Da scheinen sich manche Hörer eher zu Sinclair-Talibans aufzuschwingen, welche die EINE, WAHRE und fundamentalistische John Sinclair Hörspiel Lehre zurück haben wollen...

Und weniger ist manchmal wirlich mehr, das gilt auch für "Bombastik" und heißes Essen!



Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von Jon Snow am 05.07.2012 - 21:03.
Beitrag vom 05.07.2012 - 21:01
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RE:
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Zitat
Original geschrieben von Jon Snow
In meinem Bekanntenkreis gibt es keine Reaktionen auf die neuen Sinclairs, die hört nämlich niemand...
... ah doch: meine Freundin - die ist zufrieden, obwohl sie die Döringsche Machart (ebenso wie ich) besser fand...


Dann haben wir in diesem Punkt ja die selbe Meinung.

Zitat

Zum Thema Kerzel: Der fehlt mir zwar auch, aber seine Nachfolgerin macht einen klasse - und meiner maßgeblichen Meinung nach - alles andere als mittelmäßigen Job, daher kann ich gut mit dem Wechsel leben.


Ja sie ist gut aber nicht so gut wie Kerzel oder gar besser?

Zitat

Was sollen die Macher denn sonst machen? Sagen: "Ja, ihr habt recht - die neuen Sinclairs sind scheiße. Nicht mehr kaufen."?


Scheisse - das ist so ein hartes Wort. Diplomatie wäre der richtige Kurs (aus meiner Erfahrung heraus). Man hätte ein wenig auf die Fans eingehen können, und die ärgsten Kritikpunke aufgreifen sollen. So wie es andere Produzenten von Hörspielen, Filmen, TV Serien und auch Büchern tun. Sie reagieren auf starke Impulse bei den Fans, lesen in Foren mit und sagen nicht: ICH HABE JETZT EIN VIEL BESSERES KONZEPT UND EGAL WAS ALLE SAGEN ICH ZIEH DAS KNALLHART DURCH- WEIL IHR ALLE KEINE AHNUNG HABT.

Zitat

Außerdem denke ich, dass Dennis Erhardt sich ernsthaft Gedanken gemacht hat, wie er der Serie seinen eigenen Stempel aufdrücken kann...


Genau das ist der Haken, mir scheint das es in erster Linie darum geht aus dem erfolgreichen Geisterjäger: John Sinclair den EHRGHADT Sinclair zu machen. Egal ob es den Fans gefällt oder nicht. Nach dem Motto: Die Hörspiele müßen in erster Linie Ehrhradt gefallen, nicht den Fans. (Und bitte, jedes andere Produkt wird so designt das es der Masse gefällt, nicht dem der es herstellt z.B. Eis, Filme, Zigaretten, Suppen, Tapeten, Musik ...).

Zitat

Da ich mich aber auf Änderungen eingestellt hatte, empfand ich die neuen Sinclair-Folgen (bis auf die 71 und zum Teil auch die 72) nicht so dermaßen schlecht oder mittelmäßig, wie sie andere sehen. Hat mit "schön reden" nix zu tun.


Du fandest sie nicht so dermaßen schlecht!? Das bedeutet aber immer noch schlecht. So wie etwas nicht so weh getan hat - hat dann aber immer noch weh getan.

Vielleicht liegt es daran das ich mich auf gleichbleibende Qualität trotz Änderungen verlassen habe, bzw. sogar auf eine Verbesserung durch neue Impulse eingestellt hatte. Du hast halt andere Anforderungen gestellt und das ist auch legitim.

Und wieder bleib ich bei der Aussage ... egal wer jetzt am Ruder hockt: Sinclair hat sich alles andere als verbessert. Mit der Änderung kam in keinem einzigen Punkt eine Verbesserung zu stande. Die neuen Folgen sind unter dem Strich einfach ... nicht so gut wie die alten- haben sich also verschlechtert.

Beitrag vom 06.07.2012 - 00:28
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Ich bin einfach nur froh das die Serie überhaupt weitergeht. Kein Burns und kein Poe mehr. Die letzten Helden, Schwarze Sonne etc... Wann kommt da mal wieder was?

Bei Sinclair kann ich mich wenigstens darauf verlassen das ab und an eine neue Folge im Briefkasten liegt.

Lieber so als gar nichts mehr
Beitrag vom 06.07.2012 - 10:53
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@ Ownartslasher:

Okay, die neuen Folgen haben sich zu einem gewissen Grad verschlechtert - jedoch auf hohem Niveau und nur im direkten Vergleich. Mit dem Lupina-Zweiteiler war Dennis Erhardt dem Döring-Niveau jedoch schon sehr dicht auf den Fersen. Stilistisch anders, aber nicht unbedingt schlechter. Wenn man die umstrittenen Sprecher-Wechsel mal außen vor lässt (und Unwichtigkeiten wie das neue Intro) und bereit dafür ist, dass die zukünftigen Sinclairs nicht von einem Oli-Klon, sondern einem eigenständig denkenden und handelnden Menschen kommen, kann man doch damit leben, ohne ständig Vergleiche ziehen zu müssen?

Einen wichtigen Punkt sprichst du allerdings an, bei dem ich völlig anderer Meinung bin: Auf Fans hören.
Das geht meines Erachtens IMMER nach hinten los - lieber das eigene Ding durchziehen und gucken, ob's gefällt. Ansonsten bleibt jeglicher "künstlerischer" Anspruch (ja auch bei Groschenroman-Vertonungen) und daraus resultierende Stil auf der Strecke.
Musik und Filme, die primär darauf ausgerichtet sind, der Masse zu gefallen, sind immer scheiße. Filme, die vom Regisseur geprägt sind (Peter Jackson, Christopher Nolan z.B.), dessen Handschrift tragen und dabei zufällig einen breiten Geschmack treffen, sind deutlich besser. Wenn das anders herum wäre, dann hätte es z.B. niemals den ersten Star Wars Film von George Lucas gegeben. Dem wurde nämlich klägliches Scheitern prophezeit... und viele Filme sind deshalb so schlecht, weil irgendjemand dem Regisseur reinquatscht, um den Film vermeintlich massenkompatibler zu machen, oder weil er bei Testvorführungen durchgefallen ist - oder irgenwelche Fans skeptisch sind.

Außerdem mag nicht jeder jede Suppe, jedes Eis oder jede Musik.

Natürlich hat mein ein Publikum im Auge - darf aber nicht ständig fragen: Gefällt es ihm? Daraus entsteht Mittelmaß oder gar Murks. Die Guten ziehen ihr Ding durch, haben eine (eigene) Idee, Vision usw.
Das alles hat aber nicht unbedingt etwas mit den Sinclair-Hörspielen oder gar Heften zu tun. Zugegeben.

Findest Du die Folgen 73/74 wirklich merklich schlechter als die Döring-Folgen? Also abgesehen vom Stil. Oder anders gefragt: Sind das mittelmäßige Sinclair-Hörspiele oder doch eher gute?

So sieht meine bisherige Bilanz der neuen Folgen aus:
Folge 71 - schwach
Folge 72 - okay mit etwas stotterndem Motor
Folge 73 - richtig gut
Folge 74 - gut
Classics 10 - solide
Classiscs 11 - gut (mit leichten Abzügen)

Hätte Oliver Döring zum SChluss seiner Sinclair-Karriere NICHT nochmal so richtig ordentlich aufgedreht, wäre das eigentlich ein relativ typischer Verlauf der Sinclair-Hörspiele, bis auf die Ausnahme, dass es bei Döring niemals einen solchen Totalausfall wie Folge 71 gegeben hat.
Das Problem ist, dass er den (seinen) Sinclair-Stil so perfektioniert hat, dass es für jeden Nachfolger schwierig ist, diese Fußstapfen auszufüllen.
Das geht jedoch nur mit einer gewissen Eigenständigkeit - wenn Erhardt nur versucht hätte, den Döring-Stil zu kopieren, wäre das voll in die Hose gegangen.
Ich habe mittlerweile (bzw. schon nach der ersten Erhardt-Folge) aufgehört zu vergleichen, weil sonst bei jeder Szene mitschwingen würde: Oli hätte dies anders (okay, meinetwegen BESSER) gemacht, Kerzels Stimme hätte dort besser gepasst usw.

Ich traue dem neuen Team noch viel zu...
und freue mich über jedes neue Döring-Hörspiel (ohne Sinclair)
Beitrag vom 06.07.2012 - 12:34
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