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980 Beiträge - Zauberer
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Dabei seit: 08.10.2007
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Wallander Wallanders erster Fall
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"Im Juni '69 war ich erst seit kurzer Zeit Polizist. Ordnungspolizist in Malmö, um genau zu sein. Das heiß Streife gehen, bei Demonstrationen eingesetzt werden und überhaupt jede unangenehme Arbeit machen, die man sich als Polizist vorstellen kann."
Besetzung:
Kurt Wallander - Andreas Bisowski
Hemberg - Jürgen Thormann
Jespersen - Andre Sander
Vater - Peter Groeger
Maria - Viola Morlinghaus
Kriminalpolizist - Marc Oliver Bögel
Klappentext:
Wallanders Debüt: Gerade Anfang 20 ist Kurt Wallander, noch Streifenpolizist und unverheiratet, als er seinen toten Nachbarn Halén findet. Dieser liegt erschossen – den Revolver in der Hand – in seiner Wohnung. Für die Kriminalpolizei steht fest: Selbstmord. Kurt Wallander jedoch zweifelt an dieser simplen Erklärung, zumal kurz darauf die Wohnung des Toten in Flammen aufgeht und man auf eine zweite Leiche stößt. So ermittelt Wallander auf eigene Faust und am Ende dieser packenden Hörspielinszenierung hat Wallander zwar eine Menge Fehler gemacht, fast sein Leben gelassen, doch das erste Mal sein kriminalistisches Talent unter Beweis gestellt!
Story:
Kurt Wallander, 21 Jahre alt, frischgebackener Polizist, wird eines Tages durch einen Knall in seinem Mittagsschlaf gestört. Im Treppenhaus bemerkt er, dass die Tür seines misanthropischen Nachbarn - sonst stets fest verschlossen - nur angelehnt ist. Als er nachsehen will, findet er seinen Nachbarn Artur Hållen erschossen am Küchentisch vor. Neben ihm liegt ein ausgefüllter Tippschein. Wallanders zukünftiger Chef Hemberg bindet ihn in die Ermittlungen ein, um ihn auf seine Kripotauglichkeit zu überprüfen. Daraufhin beginnt Wallander, trotz Hembergs strengster Kritik, auf eigene Faust private Ermittlungen anzustellen.
Hållen hatte vor seinem Tod ein Nachschlagewerk bestellt und angezahlt, was Wallander stutzen lässt. Über all den Ermittlungen vergisst er seine Freundin Mona, die er deshalb am Hafen sitzen lässt. In der Nacht wird bei seinem toten Nachbarn eingebrochen, aber nichts gestohlen. Wallander erstattet Hemberg Bericht und kehrt in seine Wohnung zurück.
Am Nachmittag bemerkt er einen brenzligen Geruch: Ich Hållens Wohnung brennt es. Der von Wallander herbeigerufene Brandmeister unterstellt Brandstiftung. Hemberg fordert Wallander erneut zum Kombinieren auf und bestellt ihn für den nächsten Tag in sein Büro. Nach der kurzen Stippvisite verabredet Wallander sich mit Mona zu einer Spritztour nach Helsingborg, dann wird er jedoch von Hemberg aufgehalten und versetzt Mona erneut. Hemberg präsentiert Wallander ein neues Indiz: Diamanten, gefunden in Hållens Magen. Nach seiner Heimkehr ruft Mona wütend aus Helsingborg bei ihm an und beschließt, dass in ihrer Beziehung fürs Erste eine einwöchige Pause ist.
Traurig meldet sich Wallander krank und beschließt, die Gegend nach Tippschein-Annahmestellen abzuklappern. Eine findige Kioskangestellte erinnert sich an Hållen und verrät Wallander, dass er von dem Kiosk aus immer mit einer Frau telefoniert habe, und mit der Taxizentrale. Weil der Tote vor seinem Tod Matrose gewesen ist, ruft Wallander seine Exfreundin Helena an, die in einer Reederei arbeitet. Sie verspricht ihm, eine Liste aller Matrosen zusammenzustellen, die in den letzten fünfzig Jahren zur See gefahren seien. Außerdem ruft er seinen Schulfreund Lars Andersson an, der als Taxifahrer abrbeitet, um heruszufinden, wohn Artur Hållen auf seinen Fahrten gefahren sei - nur aus Neugierde.
Andersson bringt ihn in eine Vorortsiedlung von Malmö, wo er auf Hållens Freundin, eine gewisse Alexandra Battista stößt - tot. Kurze Zeit später trifft ein fuchsteufelswilder Hauptkommissar Hemberg ein, der Wallander einschärft, unter keinen Umständen heimliche Nachforschungen anzustellen. Außerdem informiert er Wallander, dass Hållen Selbstmord begangen habe. Am nächsten Tag meldet sich Helena mit den Unterlagen aus Hållens Zeit auf See. Wallander beschließt, Hemberg vorerst nichts davon zu erzählen. Der Name Artur Hållen steht jedoch nicht auf den Listen, daher ruft Wallander beim Einwohnermeldeamt an, um in Erfahrung zu bringen, ob Hållen seinen Namen seinen Namen geändert hätte und wann er seine letzte Wohnung bezogen habe: Kurz vor seinem Einzug in Wallanders Wohnblock hatte er tatsächlich seinen Namen ändern lassen. Aus Anders Hansson wurde Artur Hållen.
In Kopenhagen erkundigt sich Wallander bei einem bekannten Matrosen nach Hansson/Hållen. Anschließend gehen die beiden essen und Wallander fährt zurück nach Malmö. Am nächsten Tag wird der magenverdorbene Polizist von dem Matrosen Jespersen besucht, der ihm verrät, dass sich bereits vor ihm ein Mann nach Hansson erkundigt habe, ein dubioser Typ mit hängendem Augenlid, der zu einer Gruppe Obdachloser gehöre, die sich immer im Pilldamsparken träfen. Als Wallander sich halbwegs erholt hat, beschließt er, spazieren zu gehen und kommt auf den Gednaken, er könne genausogut durch den Pilldamsparken zu gehen. Ein Penner haut ihn um Geld an. Bei der Gelegenheit fragt Wallander ihn nach einem "Typ mit hängendem Augenlid" und erfährt, dass "Ruhne" nicht da sei.
Hemberg reagiert verärgert auf Wallanders Aktion und berichtet ihm, dass Alexandra Battista nach Hållen gestorben sei, also sei sie ermordet worden, möglicherweise von Ruhne, dem Typ mit dem hängenden Augenlid.
Wallander geht einkaufen, da Mona an jenem Abend zwecks Aussprache bei Wallander vorbeikommen will. Einer plötzlichen Eingebung folgend, nimmt er eine Abkürzung durch den Pilldamsparken, wo er auf zwei Männer stößt, einer davon ist besagter Ruhne, der Wallander prompt ersticht. Als er im Krankenhaus wieder zu sich kommt, sieht er Mona neben seinem Bett sitzen. Lächelnd.
Ungefähr einen Monat später taucht Hemberg bei Wallander auf und erzählt ihm die ganze Geschichte von den Reisen von Anders Hansson und Ruhne Blom. Und versichert Wallander, dass er zum ersten Oktober bei der Kripo anfangen könne.
Fazit:
Ein gelungenes Hörspiel aus der Wallander-Reihe, das vor allem durch seine prickelnde Kürze besticht. Da ist kein Satz zu viel, nicht einmal ein einzelnes überflüssiges Wort. Manche vermissen vielleicht Heinz Kloss als Kommissar Wallander, aber Andreas Bisowski passt schlicht und einfach besser in die Rolle des jungen, aufstrebenden Wallander als der verbitterte alte Kloss-Wallander. Der Rest der Sprecher haut einen zwar nicht vom Hocker, halt die Wallander-Standardbesetzung mit Peter Groeger, Marc Oliver Bögel und Viola Morlinghaus. Das ist aber auch gut so, denn so kommt der südschwedische Krimi-Charme optimal rüber. Auf jeden Fall eine lohnenswerte Anschaffung. Besonders die Musik und die Geräusche sind sehr gelungen, es sei denn, man mag keine singenden Sägen. Daumen hoch!
Investigative Grüße
Schuhbärd!, Kriminalassistent.
Daten zum Hörspiel:
Artikelnummer/Bestellnummer: ISBN 978-3-89940-050-2
Herausgeber/Produzent: Der Hörverlag
Homepage: http://www.mankell.de
Genre: Krimi
Anzahl der Aufrufe dieser Rezension: 1047
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| Beitrag vom 08.05.2008 - 13:33 |
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