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554 Beiträge - Maschinenstürmer
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Dabei seit: 03.01.2006
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Point Whitmark (35) Verirrt im Spinnenwald
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Tom, Jay und Derek wollen im Wickham Forest campieren. Der Zeitpunkt allerdings ist denkbar ungünstig gewählt. Denn gerade jetzt wird der Wald von einer regelrechten Spinnenplage heimgesucht. Während Jay an einem nahe gelegenen Hof die Gelegenheit für eine Reportage für "Helden der Nachbarschaft" nutzt, geraten Derek und Tom ins Netz der Mutterspinne...
Die Serie hat es schon immer verstanden, eine im Grunde simple Idee äußerst geheimnisvoll zu verpacken. Und da macht die vorliegende Folge keine Ausnahme. Dies ist wohl eines der Markenzeichen der Serie, genauso wie auch der Hang zu eher skurrilen Gestalten.
Im Vergleich zu anderen Geschichten der Reihe allerdings startet dieses Abenteuer recht geradlinig. Von drei unterschiedlichen Ausgangspunkten - aufgrund der räumlichen Trennung der drei Nachwuchsreporter - beginnt man die Fäden langsam aber zielgerichtet in Richtung Zentrum laufen zu lassen. Obwohl anfangs inhaltlich noch gar nicht allzu viel passiert, ist es vor allem die sehr dichte Atmosphäre, die einen als Hörer schnell gefangen nimmt. Denn so ein Spinnenwald ist nicht nur für Arachnophobiker ein gruseliger Ort. Während man die kleinen Achtbeiner anfangs nur am Rande erwähnt, verdichtet man deren Rolle mit jeder Minute weiter. Zusammen mit der hervorragend eingesetzten Musik, die sich außerdem am gewohnten Point Whitmark Klangbild orientiert, schafft man schnell eine unbehagliche Kulisse. Ermittlungen seitens der drei Reporter gibt es nicht - vielmehr werden die drei zufällig in ein neues Abenteuer hineingezogen und verheddern sich dabei immer mehr in den klebrigen Fäden. Anders also als beispielsweise bei den drei Detektiven aus Rocky Beach, die ja nur höchst selten ohne Auftraggeber ermitteln und das Verbrechen zumeist schon unmittelbar vor der Nase haben. Diesbezüglich zeigt sich Point Whitmark einfach vielseitiger.
Der Hang zu eher skurrilen Charakteren spiegelt sich auch im Cast wieder. Großartig der leicht verschroben wirkende Basil Cricket, gesprochen von Claus-Dieter Clausnitzer. Aber auch die Auftritte von Liane Rudolph, Ulrich Voß, Karin Buchholz, Bert Stevens und all den anderen machen hier verdammt viel Spaß. Ein wahres Sammelsurium erinnerungswürdiger Darbietungen - etwas, das man bei vielen anderen Hörspielreihen doch etwas vermisst.
Fazit: Nachdem das letzte Abenteuer aus Point Whitmark etwas andere Wege bestritten hat, begibt man sich diesmal wieder zurück auf das bewährte Konzept eine besonders dichte Atmosphäre entstehen zu lassen. Die Geschichte selbst ist zwar nicht atemberaubend, aber interessant genug, um einen als Hörer über gut 55 Minuten gut zu unterhalten. Da man auch bei den sonstigen Details nichts anbrennen lässt, kann man hier zweifelsohne wieder von einer sehr gelungenen Folge der Serie sprechen.
Daten zum Hörspiel:
Artikelnummer/Bestellnummer: ISBN 978-8-6979-6951-0
Herausgeber/Produzent: Decision Products
Homepage: http://www.point-whitmark.de
Genre: Kinderhörspiel, Krimi
Anzahl der Aufrufe dieser Rezension: 1023
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| Beitrag vom 21.03.2012 - 19:33 |
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