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4724 Beiträge - Gesandter der Zwei Horizonte
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Dabei seit: 30.11.2006
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Weitere Rezensionen des Users (Auswahl)
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Jack Slaughter (12) Der dämonische Hellseher
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"Allerdings sollten meines Erachtens es sich die Macher abschminken, die Hörer mit weiteren Schminktipps zu belästigen. Hier kann und muss man kürzen und Platz mehr für Abwechslung bereitstellen." Das waren meine Worte zur elften Folge. Sie wurden, wie zu erwarten war, nicht von den Machern erhört. Was aber Oma Abigail diesmal von sich gibt, nervt nur noch. So sehr ich auch Gisela Fritsch alias Bernhards Bianca oder die rasende Reporterin Karla Kolumna mag - wenn die Autoren ihr keinen besseren Text servieren können, so möge man doch bitte ihre Rolle streichen. Der Unterhaltungswert tendiert gegen Null, die Nervkurve steigt unaufhörlich nach oben. Was gibt es aber Positives zu bemerken? Diesmal sind vor allem die Selbsthilfegruppe, in der sich Doom und der Bürgermeister erstmals treffen, sowie erneut Rick Silvers und Sunset Rivers Liebesleben zu nennen. Gerade der Hinweis auf die wachsende Selbsthilfegruppe für die Eltern von Arschlochkindern war mein größter Lacher, habe ich doch erst vor Kurzem Michael Mittermeiers Buch "Achtung Baby" gelesen. Und genau diese Momente (und nicht die Schminktipps) sind es, die Jack Slaughter insgesamt noch hörenswert machen. Allerdings brauchen die Macher neue Ideen und neuen Schwung, um nicht in der Versenkung der Hörspielgräber zu verschwinden.
Die Atmosphäre kann leider nicht an die besseren Folgen anknüpfen: Vor allem der Showdown ist beispielsweise im Vergleich zut neunten Folge enttäuschend; der Pep fehlt. Ansonsten ist die Musik und die Geräuschkulisse wie gewohnt gut. Allerdings sei bemerkt, dass ich weder ein Tontechniker bin, noch mich gerne in den Details, die Sound und Abmischung betreffen, verliere.
Die Sprecher haben wieder einmal bei Jack Slaughter eine Menge Spaß und bereiten den Zuhörern mit ihrer angenehmen Art und flotten Sprüchen hin und wieder Freude. Das Dreamteam Simon Jäger als Jack Slaughter, Arianne Borbach als Dr. Kim Novak und David Nathan als Tony Bishop werden diesmal vor allem von Lutz Riedel als Bürgermeister unterstützt. Sein erstes Aufeinandertreffen mit Doom in der Selbsthilfegruppe ist köstlich, die weiteren Ereignisse und Zusammentreffen können aber leider nicht mehr an diesen Humor anknüpfen.
Kurz und gut: Nach zwölf Folgen von der Tochter des Lichts wünscht man sich einen Tapetenwechsel, einen Austausch von Charakteren und Kalauern. Dann kann es gerne mit Jack Slaughter weitergehen.
Daten zum Hörspiel:
Artikelnummer/Bestellnummer: ISBN 978-3-8291-2358-7
Herausgeber/Produzent: Folgenreich (Universal Music)
Homepage: http://www.folgenreich.de/jackslaughter
Genre: Comedy / Komödie, Grusel / Horror
Anzahl der Aufrufe dieser Rezension: 1384
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| Beitrag vom 07.02.2011 - 00:02 |
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