 |
| Rezensent |
|
|
|
|
Moderator 6080 Beiträge - Auserwählter
|
Dabei seit: 19.10.2005
3749 Punkte
|
|
|
Weitere Rezensionen des Users
|
 |
 |
 |
 |
|
|
|
Gestatten, mein Name ist Cox Heißen Dank fürs kalte Büffet
|
Klappentext:
Ein seltsamer Zufall, dass etliche Leute an rätselhaften Herzattacken sterben, mit denen Gelegenheitsdetektiv Paul Cox kurz zuvor noch ein Gläschen trank. Dieser Ansicht ist auch der ermittelnde Polizeiinspektor. Um den Verdacht von sich abzuwenden, bleibt Cox nur die Möglichkeit, den wahren Täter zu finden. Ob es etwas zu bedeuten hat, dass die Toten alle irgendwelche Erbansprüche an den Textilunternehmer Antoine Lefèvre besaßen? In diesem Hörspiel treffen sich am kalten Büffet die Schauspielgrößen der Sechzigerjahre. Günther Ungeheuer alias Paul Cox, Peter Pasetti alias Thomas Richardson, Paul Verhoeven alias Antoine Lefèvre u. a. lassen mit Charme und Humor die goldenen Zeiten des Kriminalhörspiels wiederaufleben.
10 Jahre nach "Tod auf Gepäckschein 3311" produzierte der Bayrische Rundfunk einen weiteren Fall um den Lebemann Paul Cox. Die Produktions- und Sprecherriege ist hierbei eine völlig andere - die Produktionsstandards jedoch nicht. Man merkt sofort, dass man einem "Cox" lauscht, und das kann man sowohl positiv als auch negativ auffassen.
Es ändert sich nichts daran, dass die typische Musik, Geräuschkulisse und Erzählweise den Hörer in eine Zeit vor Handy und Internet versetzen. Die Radioanstalten haben in den 50er und 60er Jahren alles aus den damaligen Möglichkeiten herausgeholt. Solange man kein rasantes Actionspektakel erwartet, sollten sich in diesem Bereich keine Beanstandungen ergeben - auch wenn die Musik im Vergleich zum "Gepäckschein" zunächst etwas gewöhnungsbedürftig sein könnte. Es sollte auch jedem klar sein, dass dieses Hörspiel eine Laufzeit von über drei Stunden hat - man braucht schon einen etwas längeren Atem. 
Zur Beurteilung der Sprecherriege genügt ein Blick auf die ersten beiden Namen (Günther Ungeheuer und Peter Pasetti) - schon hier schnalzen Hörspielkenner anerkennend mit der Zunge. So geht es auch weiter. Dieser Bereich ist erstklassig besetzt.
Ähnlich wie im Fall der "kleinen Hexe" schlägt die Handlung hier allerdings einige Haken zuviel, die nicht immer glaubwürdig aufgeklärt werden. Allerdings sollte man bedenken, dass die Cox-Krimis sich selbst nicht allzu ernst nehmen. Der Hörspass wird sich einstellen, wenn der Hörer den Fall ebenso nicht 100%ig ernst nimmt. Dennoch werden die meisten Fragen geklärt, wenn auch nicht immer restlos befriedigend genug.
Cox muss man nicht mögen, aber wenn man einen mag, dann mag man alle. Solange man die Geschichten nicht allzu ernst nimmt, kann man mit Cox - auch in dieser Folge - sehr viel Spass haben.
Daten zum Hörspiel:
Artikelnummer/Bestellnummer: ISBN 3-86717-007-X
Herausgeber/Produzent: Der Hörverlag
Homepage: http://www.hoerverlag.de
Genre: Krimi
Anzahl der Aufrufe dieser Rezension: 3069
|
Dieses Hörspiel kann zum Beispiel erworben werden bei:
|
|
| Beitrag vom 13.04.2010 - 15:14 |
|
|
 |