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  Beyer, Alexander
Sprecherarchiv Beyer, Alexander
07.07.2004 von Thomas


    Name:
    Alexander Beyer

    Rollen:
    Stuart Blumberg in
    "Nachtkathedrale", "Diesseits der Kuppeln" & "Welt der Dämmerung" &
    "Die Verbündeten",
    Indianer in "Nachtkathedrale",
    Danny in "Die Totenmaschine"

    Geboren:
    24.06.1973

    Er ist der Sohn einer Geigenbauerfamilie aus Thüringen und spielte bereits als Kind im alten Erfurter Opernhaus
    in russischen Märchenstücken. Nach dem Abitur ging Beyer nach Berlin und studierte dort an der Schauspiel-
    schule Ernst Busch. Im zweiten Jahr brach er jedoch das Studium mitten im Semester ab und wendete sich
    dem Film zu. Dort gab ihm der renommierte Regisseur Frank Beyer in seinem "Hauptmann von Köpenick" (1997) neben Harald Juhnke eine erste Chance, sein schauspielerisches Können zu beweisen. Es war zwar nur eine
    kleine Rolle als Melder, doch Alexander Beyer hatte endlich den Fuß in der (Film-)Tür.

    Eher leichte Kost war Peter Timms TV-Komödie "Ferkel Fritz" (1997), in der Beyer zum Cast um Klaus J. Beh-
    rendt, Barbara Rudnik und Sophie Rois gehörte. Langatmig war dagegen Michael Gwisdeks Regiearbeit "Das Mambospiel" (ebenfalls 1997), eine Tragikomödie mit Corinna Harfouch, Jürgen Vogel und Franziska Petri, in der Beyer einen kleinen Auftritt als Bauarbeiter hatte.

    Das nächste Kinoprojekt folgte erst 1999 mit Peter Kahanes "Bis zum Horizont und weiter", in dem Beyer mit
    Ost-Komiker Wolfgang Stumph, Nina Petri und erneut mit Corinna Harfouch vor der Kamera stand. Große Aufmerksamkeit erregte er hingegen in dem Publikumserfolg "Sonnenallee" von Leander Haußmann, in dem er
    den besten Kumpel des Träumers Micha Ehrenreich alias Alexander Scheer verkörperte. Dagegen war er in der Krimi-Episode "Die Männer vom K3 - Harrys Pech" (1999) ein professioneller Autodieb, der in den Verdacht gerät, ein Serienmörder zu sein. Ein Jahr später besetzte ihn dann Volker Schlöndorff in seinem fiktivem RAF-Drama
    "Die Stille nach dem Schuss", in dem Beyer den Studenten Jochen spielte, der die Ex-Terroristin Rita alias Bibiana
    Beglau mit nach Moskau nehmen will.

    Mit "Die Hunde sind schuld" folgte 2001 eine witzige Komödie von Andreas Prochaska um die Welt der Hinterhofhirne, "Bella Block: Bitterer Verdacht" war ein spannender Kriminalfilm im Studentenmilieu mit Hanne-
    lore Hoger. Eine kleine Rolle als Nachtportier hatte Beyer auch in der uneinheitlichen Krimikomödie "Das Mons-
    trum", in der er einmal mehr mit Corinna Harfouch vor der Kamera stand. Ebenfalls 2001 drehte Wolfgang Panzer die Chronik "Liebesau - die andere Heimat", in der Alexander Beyer als Lehrer Rottmann überzeugte. Darüber hinaus spielte er einen Erfinder in Johannes Kiefers Kurzfilm "Gregors größte Erfindung" (2001), der 2002 als einziger deutscher Beitrag in Hollywood für den Oscar nominiert wurde, und "Tatort - Schlaraffenland" (2001) zeigte ihn an der Seite der Ermittlerin Eva Mattes als geistig zurückgebliebenen Mordverdächtigen.

    Weitere Filme mit Alexander Beyer:
    Tatort - Brandwunden (1997), Schimanski muss leiden (2000), Heinrich der Säger (2001), Sophiiiie! (2002),
    1/2 Miete (2002), Good Bye, Lenin! (2003), Eierdiebe (2003), Hierankl (2003)

    Quelle Bild & Text:
    http://www.prisma-online.de



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